Das Skyfold Event in Berlin

Gelungener AIT ArchitekturSalon

Das Skyfold Event in Berlin


Am 15. November hatte DORMA Hüppe Gelegenheit, im Rahmen des AIT ArchitekturSalon in der Kanadischen Botschaft in Berlin die vertikal faltbare Trennwand Skyfold zu präsentieren. Mit mehr als 300 Interessierten war die Resonanz riesig. Aus Sicherheits- und Platzgründen konnten allerdings nur 140 Gäste – Architekten und Planer – an dieser Veranstaltung teilnehmen. Nach der Begrüßung durch Botschaftsrat Richard Tarasofsky und einem Fachreferat des norwegischen Architekten Einar Jarmund wurde die Skyfold  zur flexiblen Raumnutzung gekonnt in Szene gesetzt. Begleitet u. a. auch mit der auf dem Saxophon gespielten Titelmelodie des James Bond Klassikers Skyfall – schließlich fällt auch eine Skyfold im übertragenen Sinne „vom Himmel“.


Alles Gute kommt von oben

Die High-End-Trennwand Skyfold wird unsichtbar und platzsparend gefaltet unter einer abgehängten Raumdecke geparkt. Damit wird das Platzangebot in den Räumen deutlich erhöht, denn die bei konventionell verschiebbaren Trennwänden notwendigen Parknischen  entfallen hier komplett. Neben der optimierten Platzausnutzung bietet die Skyfold auch unter optischen Gesichtspunkten deutliche Vorteile, denn das Trennwandsystem kommt ganz ohne Führungsschienen aus. Im Innern der doppelwandigen und gedämmten Skyfold faltet eine Mechanik die Trennwand mit einer Geschwindigkeit von 1,5 bis 3 m/min schnell, zuverlässig und vollautomatisch nach unten bzw. wieder nach oben. Dieser Prozess geschieht deutlich rascher als bei konventionell verschiebbaren Trennwänden. Über Deckenmotoren werden die Trennwände dabei bewegt. Eingebaute Sensoren an der Unterkante sorgen dafür, dass das System beim Herabsinken und etwaigen Auftreffen auf ein Hindernis sofort stoppt.


Komfortgedanken

Eine Skyfold bietet in jeder Hinsicht Komfort. Überhaupt ist der Komfortaspekt das große Thema, das DORMA Hüppe permanent vorantreibt. Für alle Trennwandsysteme bietet man halb- und auch vollautomatische Lösungen an. Allerdings ist es sehr wahrscheinlich, so die Prognose, dass die vollautomatische Steuerung schon bald der Standard sein wird. Bei der vollautomatischen Steuerung ComfortDrive ist jedes einzelne Element mit einem separaten Antrieb versehen. Auf Knopfdruck bewegen sich alle Elemente eigenständig und dynamisch mit einer Geschwindigkeit von bis zu 250 mm/s an ihre vorher definierten – sprich programmierten – Positionen. Neben einfachen Auf- und Zu-Stellungen lassen sich auf Wunsch über die parametrierbare Mikroprozessorsteuerung auch individuelle Teil-auf-, Kulissen- oder Frei-Positionen programmieren. Die Überwachungsfunktion sorgt dafür, dass die gesamte Anlage beim Auftreffen auf ein Hindernis sofort stoppt. Dabei ist die Steuerung so bedienungsfreundlich, dass jeder Nutzer die Trennwände nach seinen Wünschen bewegen kann.





Fotos: Jakob Hoff

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