Building Information Modelling (BIM)

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DORMA Hüppe stellt sich der Herausforderung

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BIM@DORMA Hüppe - Erst virtuell und dann real Bauen.

Für DORMA Hüppe bedeutet BIM mehr als nur der bloße Download von 3D Objekten in unterschiedlichen Grafik-Formaten. Für uns bedeutet BIM in erster Linie die Unterstützung unserer Kunden durch die Bereitstellung von aktuellen, verlässlichen und präzisen Produktdaten für die Planung, Errichtung und Bewirtschaftung von Gebäuden. Der Informationsgehalt unserer BIM Objekte ist ausgerichtet auf Lösungen und Serviceleistungen rund um das integrierte Planen und Bauen.

Link zu News BIM@DORMA Hüppe

DORMA Hüppe BIM Objekte

Für die beweglichen schalldämmenden Trennwände des DORMA Hüppe Produkt-Portfolios können Sie auf BIM-Objekte zugreifen.

Über die nachfolgenden Produktverlinkungen kommen Sie auf die Webseite unseres Partners „bimobject“ und dort über die Registrierung auf die DORMA Hüppe BIM-Objekte. Nutzen Sie die Downloadlinks, um die BIM-Objektpakete für Ihr Softwaresystem herunterzuladen.

Übersicht alle DORMA Hüppe BIM Modelle

Variflex

Variflex - bewegliche, schalldämmende Trennwand

Bauart: Stahl-Aluminium-Rahmenkonstruktion mit freischwingend aufgehängten Deckplatten

Parkierungsvarianten:

Maßgeschneiderte BIM Objekte

Bei der Umsetzung des BIM Angebots von DORMA Hüppe wurde insbesondere Wert auf eine einfache unkomplizierte Anwendung sowie auf die Leichtgewichtigkeit der Objekte gelegt. Wenn möglich wurde auf grafische Extras verzichtet und die technischen Merkmale und Funktionen in den Vordergrund gestellt.

Die Modelle sind derzeit für Autodesk Revit (.rfa) entwickelt und umgesetzt. Für Graphisoft Archicad (.pln) ist die Umsetzung im Prozess und wird noch in diesem Jahr veröffentlicht. Eine Übersicht über die aktuellen BIM-Objekte von DORMA Hüppe finden Sie unter BIM Downloads.

Die Komplexität der Objekte unterscheidet sich je nach Anwendung: Von einfachen, parametrisierbaren Trennwandanlagen mit Mittelpunktaufhängung bis hin zu Parkbahnhöfen außerhalb der Hauptachse mit Zufahrtswegen. Bei Veränderung der Maße der Anlage werden die Trennwandelemente entsprechend der Höhe und Breite automatisch angepasst. Darüber hinaus lassen sich auch Durchgangstüren und Glaselemente in das System integrieren. Details wie Wandanschlüsse, Abhängungen, Kollisionsbereiche oder Informationen über elektrische Anschlüsse bei automatischen Anlagen werden ebenfalls angegeben. 

Building Information Modelling (BIM)

Die Idee, ein Bauwerk gemeinschaftlich zu Planen und zu errichten ist nicht neu: bereits in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts gab es erste Ansätze, den Planungsprozess im Bauwesen virtuell mittels Gebäudemodell durchzuführen. Aber erst in den letzten Jahren hat das Thema BIM dank steigender Rechenleistung und der zunehmenden Vernetzung aller am Bau beteiligten Personen stark Auftrieb bekommen. Building Information Modeling hat den Weg aus der Proof-Of-Concept Phase hin zu einer praktikabel Methode gefunden, die weltweit immer stärker das Planen, Errichten und Bewirtschaften von Gebäuden beeinflusst.

Der BIM Prozess

Building Information Modeling (BIM) beschreibt einen integrierten Prozess, für die Planung, den Entwurf, die Errichtung sowie den Betrieb eines Gebäudes. Es ist die Idee eines auf Standards und Vereinbarungen basierten Datenaustausches. Kernpunkt der Methode ist die Idee eines zentralen virtuellen Gebäudemodells (BIM Modell), das sich aus unterschiedlichen Komponenten (BIM Objekten) zusammensetzt. Die Komponenten repräsentieren dabei unterschiedliche Bauteile des Gebäudes wie Wände, Decken, Türen oder Fenster. Das Gebäude wird quasi vor der eigentlichen Umsetzung in der Realität am Gebäudemodell durchgeplant und errichtet.

Oftmals mit simplen 3D-Zeichnungen gleichgesetzt, ist BIM doch viel mehr: Zwar können 3D Elemente zur Visualisierung des Gebäudemodells verwendet werden, jedoch steckt der eigentliche Mehrwert von BIM in der Schaffung eines integrativen Bau- und Planungsprozesses, der alle an der Planung, Errichtung und Betrieb eines Gebäudes beteiligten Personen zusammenbringen und den Datenaustausch in allen Bauphasen verbessert. Ergebnis ist eine deutliche Kosten- und Zeitreduzierung da Fehler schon im Vorfeld vermieden werden können und Ideen und Entwurfsvorgaben besser kommuniziert werden können.

Der Datenaustausch zwischen den Projektbeteiligten erfolgt dabei bzw. kann dabei über die Nutzung von BIM Objekten erfolgen. Jedem Objekt sind Merkmale und Eigenschaften zugeordnet, die es erlauben, das BIM Objekt im Gebäudemodell auf vielfältige Art auszuwerten. Als Beispiel sei hier nur die Massen- und Kostenermittlung, die Planung von Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen oder die Berechnung von Kennzahlen für Auslegung von Gebäuden nach modernen Umweltstandards (Thema Green) zu nennen.

Anwendervorteile

Der BIM Prozess erstreckt sich idealerweise über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes. Je nach Phase sind dabei unterschiedliche Personen/Systeme die Hauptanwender von BIM. Je nach Anwender stehen dabei unterschiedliche Vorteile von BIM im Vordergrund.

  • Reduzierung von Kosten und Zeiten, da Planungsfehler schon im Vorfeld frühzeitig erkannt und behoben werden können.
  • Durch die Verwendung verlässlicher Bauteilinformationen vom Hersteller können schon in sehr frühen Planungsphasen realistische Massen- und Kostenermittlungen durchgeführt werden.
  • Bessere Veranschaulichung von Entwürfen und Ideen durch die Verwendung realistische 3D Szenarien und hochauflösender Renderings direkt aus dem Gebäudemodell.
  • Weniger Fehler bei der Datenübergabe zwischen Systemen/Gewerken durch einheitliche Schnittstellen und Datenbeschreibungen.
  • Mehr Kompatibilität zwischen den Fachplanungssystemen.


Die genannten Punkte stellen mit Sicherheit nur einen kleinen Ausschnitt der Vorteile dar, die durch Nutzung von BIM beim Hersteller, Bauherren, (Fach-)Planer und Generalunternehmer erzielt werden können. Gerade innerhalb eines Büros oder eines Unternehmens kann die Einführung eines BIM Prozesses eine deutliche Optimierung aller Abläufe bringen.